Informationen zum Solarpark Kleinglattbach 

55 Millionen Kilowattstunden sauberer Solarstrom pro Jahr aus Kleinglattbach

Der Solarpark soll südöstlich von Kleinglattbach auf circa 38 Hektar und einer installierten Leistung von circa 50 Megawatt-Peak entlang der Bahngleise errichtet werden. Die bereits infrastrukturell vorgeprägten Flächen entlang der Bahngleise sind gemäß Baugesetzbuch „privilegiert“, das heißt nach dem Willen des Bundesgesetzgebers besonders für die Solarenergie geeignet. Diese Fläche sieht der Entwurf des Teilregionalplans derzeit als Vorbehaltsgebiet für Solarenergie vor (LB-PV-14). Es handelt sich dabei mehrheitlich um Flächen in privatem Eigentum.

Mit einem voraussichtlichen Gesamtstromertrag von 55 Millionen Kilowattstunden kann der Solarpark bilanziell etwa 22.000 Zwei-Personen-Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden mit sauberem Strom versorgen.  Es werden mit dem Solarpark CO2 Einsparungen von 20,96 erreicht. Damit leistet er einen beträchtlichen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität und zur Stärkung der regionalen Energieversorgung.

Vorteile für die anliegenden Gemeinden

  • Path

    Kommunale Wertschöpfung durch die Kommunalabgabe (§6 EEG)

  • Path

    Gewerbesteuereinnahmen 

Lageplan

Planungsprozess: aktueller Stand

Auch wenn keine Bauleitplanung erforderlich ist, müssen die Stadtwerke Stuttgart und Stromernte für ihre Planungen alle Auswirkungen vollumfänglich und abschließend prüfen. Dies bedeutet, dass für die Umsetzung ein vollständiger Bauantrag erforderlich ist, der sämtliche planungsrechtlichen, bautechnischen und umweltrechtlichen Belange berücksichtigt. Eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn alle rechtlichen Vorgaben erfüllt werden. Der Baugenehmigungsantrag für den Solarpark ist bereits eingereicht. Wenn alles nach Plan verläuft, kann mit der Errichtung des Solarparks 2026 und der Inbetriebnahme des Solarparks Anfang 2027 gerechnet werden.

Lage des Einspeisepunktes

Die Einspeisung des Solarparks erfolgt am nächstgelegenen Mast der Hochspannungsleitung. Den Punkt der Einspeisung bestimmt der Netzbetreiber. Dieser liegt unmittelbarer Nähe südlich des Solarparks. Der Netzanschluss hierfür ist bereits gesichert und das Umspannwerk soll im Herbst 2026 errichtet werden

Zeitplan

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Information und Beteiligung

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